Schadstoffe im Haus sorgen für gesundheitliche Beeinträchtigung

Schadstoffe in Wohnräumen Die Ursachen für belastete Raumluft sind vielfältig. In älteren Gebäuden findet man häufig Asbest in Baustoffen oder schwermetallhaltige Anstriche, etwa mit Blei. Möbel, Holzwerkstoffe und Fußbodenbeläge können über lange Zeiträume Formaldehyd ausdünsten. Farben, Lacke, Kleber und Kunststoffe enthalten oft Lösungsmittel oder Weichmacher, die die Innenraumluft belasten. Hinzu kommen Biozide aus früher eingesetzten Holzschutzmitteln. Als Baubiologe helfe ich Ihnen, diese Schadstoffe zu erkennen. Mit professionellen Messungen vor Ort und der Analyse entnommener Proben in akkreditierten Laboren kann genau bestimmt werden, welche Stoffe vorhanden sind und in welchem Ausmaß. Auf Basis dieser Ergebnisse erstelle ich einen verständlichen Bericht und gebe praxisnahe Empfehlungen, wie Sie die Belastung reduzieren können. Dabei erhalten Sie konkrete Hinweise für kleine Verbesserungen, größere Sanierungen oder auch für die Bewertung eines Immobilienkaufs.
Leinoel

Über viele Jahre steht Oma’s Vitrine bereits im Wohnzimmer. Nachdem es immer wieder zu gesundheitlichen Problemen kam wie Kopfschmerzen und Übelkeit, wurden im Haus Luftproben genommen.

 

Als Baubiologe habe ich die Aufgabe übernommen, mögliche bauliche Ursachen auszuschließen und nach möglichen Problem-Quellen zu suchen.

Es kam dabei heraus, dass eine alte Vitrine mit einem Holzschutzmittel behandelt wurde, das seit vielen Jahren giftige, leichtflüchtige organische Verbindungen ausdünstet. In diesem Fall handelte es sich um Pentachlorphenol (PCP), das früher häufig verwendet wurde und über viele Jahre ausgasen kann.

 

Die kontaminierte Oberfläche wurde fachmännisch abgeschliffen und die Vitrine neu geölt. Seitdem ist die Luftqualität deutlich besser und die Kopfschmerzen gehören der Vergangenheit an.